Eine Woche kalte Dusche..

Blarksel_Logo_BeitragVon Montag an habe ich nun jeden Morgen kalt geduscht. Was kann ich heute, nach sieben Tagen, dazu sagen?

Nachdem ich meinen letzten Eintrag schrieb, habe ich mir gleich das Ziel gesetzt, mich vom nächsten Tag an ganz normal zu duschen; so wie sich's gehört: kein Gezeter mehr. Und was soll ich sagen? Es fühlt sich -entgegen meiner Befürchtungen- sogar noch besser an. Die Kälte trifft natürlich noch härter, das ist klar, aber dieser Moment dauert ungleich weniger lang als bei der anderen Variante.

Und man wird zu einem regelrechten Klumpen Muskelmasse, wortwörtlich. Der Körper verkrampft mit einem Schlag und man bekommt für einen Moment das Gefühl, man würde gleich erfrieren oder ersticken. Unbegründet und befremdlich. Wenn man das panische Schnappen nach Luft dann einstellt und dieses Untergangs-Szenario aus dem Kopf verbannt, hat man diese Phase nach gut zehn Sekunden hinter sich gebracht und bemerkt, das die Kälte sich garnicht furchtbar, viel eher angenehm anfühlt; ja, fast schon lauwarmen Charakter annimmt. Man gewöhnt sich also recht schnell daran. Und ich frage mich, ob man diese ersten Horror-Sekunden jemals loswerden wird, oder ob das nicht einfach dazu gehört?

Diese Körperstarre bemerkt man besonders gut in der Bauchgegend; diese Muskeln werden knüppelhart. Man kann sich vorstellen, das in diesen Momenten 'ne Menge im Körper vor sich geht, das auch nach dem Duschen noch einige Zeit andauert. Bei mir macht sich diese Arbeit nach einer gewissen Zeit bemerkbar, indem ich meist einen plötzlichen, kleinen Hitzeschub bekomme; der zwar nicht lange andauert, aber recht intensiv ist. Sicher die Resultate der erhöhten Verbrennung des Körpers. Und ich denke, das man so -auf Dauer- auch die eine oder andere Ansammlung von unliebsamem Fett verbrennen kann, wenn man das durchzieht.

Mein Fazit: Ich fühle mich nach dieser ersten Woche frisch, geladen, besser als je zuvor. Ich komme nicht nur besser aus dem Bett, besser durch den Tag. Ich habe nun sogar damit begonnen, morgens noch ein wenig Sport zu machen, bevor ich unter die Dusche hüpfe. So kommt das eine Verhasste irgendwie doch zum Anderen. Denn Sport war auch noch nie mein Ding; mittlerweile funktionierts. Was in einer Woche nicht alles passieren kann..

Es gibt nichts Angenehmeres, um in den Tag zu starten. Und den allmorgendlichen Schock
nehme ich -für Gesundheit und mein Wohlbefinden- gern in Kauf. ;o)

Grüße,
Blarksel/Kai

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