Der Juni in Bildern

BeitragsfotoNicht nur der letzte Monat ist schon weitestgehend außer Sichtweite, auch der letzte Beitrag liegt ein Weilchen zurück. Also habe ich beschlossen, euch meine Aufnahmen vom Juni hier an einem Stück zu präsentieren.

Darunter ist nicht nur der kleine rot-gepunktete Kerl links zu bewundern. Einige erste Gehversuche in Schwarz-Weiß, Rehe und Sonnenuntergänge kann man auch betrachten. Und ich hoffe, die Bilder gefallen. Viel Vergnügen.. :o))

 

Beginnen werde ich aber mit dem 28. Mai - an diesem Tag war ich eigentlich nicht groß auf Fotografieren aus, musste den Mohn an einem Feldrand und eine von Sonnenstrahlen illuminierte Mühle vor dunklem Wolkenmeer einfach festhalten; ich steh' sehr auf Kontraste..

 

Nach einer darauf eher ruhigen Zeit begann dann mit dem 14. Juni die wilde Phase.. ich war an diesem Tag zwar nur unterwegs, um neue 'Jagdgründe' zu erschließen, hatte an diesem Abend aber das Glück, einen Marienkäfer vor die Linse zu bekommen, der sich in einem Brennnessel-Blatt gemütlich und windgeschützt niederließ.. die beiden Schwarz-Weiß-Fotos hatte ich eigentlich löschen wollen, weil sie in Farbe recht matt und nichtssagend aussahen. Bis ich mich dann dazu durchring doch einmal die monochrome Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Ich war überrascht, was man mit der Reduzierung auf zwei Farben noch alles aus vermeintlich 'kaputten' Fotos rausholen kann. Und ja, schöne Kontraste hats so natürlich auch! Zum Pferd kann ich nur sagen: war mein erstes Mal. :o)

 

Vom 15. bis 19. Juni kamen zwar viele Fotos zusammen, doch wirklich gefallen hatten mir nur die folgenden drei. Auch der Tod gehört zum Leben und man sollte sich diesem Thema nicht verschließen; das dachte ich mir beim Bild in schwarz-weiß. Dieses kleine Kerlchen lag regungslos inmitten des Grasstreifens auf einem Feldweg und musste einfach festgehalten werden. Manch anderer wäre wohl drüber gelaufen oder hätte angewidert weggesehen.. ich hingegen hätte gerne gewusst, wie der Kleine ums Leben kam. Äußere Einflüsse schienen jedenfalls nicht der Auslöser gewesen zu sein. Die beiden anderen Bilder sprechen für sich, wobei ich mit dem Weizen (Roggen?) doch recht viel Glück hatte, da sich gerade ein frischer Wind zu schaffen machte, der mir diese drei Halme passend ins Format bließ. ;o)

 

Der 2o. Juni war etwas ruhiger, viele Fotos gemacht aber doch nur wenig davon behalten. Hier fiel mir dann auch auf, das mein Autofokus Probleme macht und gerne mal daneben zielt. Äußerst ärgerlich, wenn man zuhause ankommt und feststellt, das gut 75% aller Fotos mehr oder weniger unbrauchbar sind. Ich bin dennoch froh, das unter den verwendbaren auch die folgenden Bambi-Bilder sind; denn ich finde zum einen die Flusen sehr putzig und den süßen Blick im zweiten Foto. Das die Mühle es wieder geschafft hat, abgelichtet zu werden, hatte sie erneut dem grandiosen Licht-Schatten-Spiel zu verdanken (Kontraste!). Auf dem Foto kommt dieses bedrohliche Dunkel im Hintergrund leider nicht so recht zum Tragen, wie auch der Umstand, dass wirklich alles schwarz war, bis auf den kleinen Fleck der von einem letzten Sonnenstrahl erhellt wurde. Und meinen Rotschopf gibts quasi noch zum Entspannen hinten dran.. ;o)

 

Mit dem 24. Juni endet der Monat auch schon. An den anderen Tagen wurden zwar auch noch Bilder geschossen, die müssen aber noch einmal einem prüfenden Blick stand halten. Jedenfalls steht dieser letzte Tag ganz im Zeichen der Abendröte/Sonnenuntergangs.

 

Ich bedanke mich fürs Anschauen und wünsche noch eine schöne Zeit. Die Bilder gibts natürlich bei Flickr in weit höherer Qualität zu sehen.. auch die neueren Datums. :o)

Grüße,
Blarksel / Kai

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