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Fotografie, Technik und'n bisschen Leben

Basteln für die Mietz: Schmusehöhle aus Karton

Wir haben Ende November und die Weihnachtszeit rückt näher. Für mich ergibt sich damit kein besonderer Grund für einen Kaufrausch, da ich nur meinem Katerchen verpflichtet bin.

Ohnehin habe ich mein rotschopfiges Fellknäuel schon mit einem frühzeitigen Geschenk erfreut: eine kleine Schmusehöhle samt 'Terrasse', bestehend aus Karton und Überresten selbstklebenden Dämmvlies' (aus dem Soundbereich), das ursprünglich im Auto eingesetzt wurde.

Da ich finde, dass mir das Ganze gut gelungen ist, packe ich hier mal eine kleine Bilderreihe rein, die den Ablauf schildert. Frei nach Jean Pütz: 'Isch han' dat hier schomma vorbereided!' ;o)

Neben Karton und dem Dämmstoff, der keinen großen Eigengeruch haben sollte, brauchts eigentlich nur noch eine Schere und Klebeband. Natürlich sollte man sich auch etwas Zeit nehmen; wer gekonnt mit den Fingerchen ist, wird in etwa einer oder anderthalb Stunde fertig sein. Kommt noch etwas Perfektionismus und/oder Liebe hinzu, vielleicht ein bisschen länger. ;o)

Hier also unser Ausgangsmaterial:

Schritt #1:
Los gehts erstmal mit dem Karton, klar. Der sollte natürlich groß genug für euren Tiger sein. Und damit der auch reinkommt, braucht das Heim auch eine Tür. Ob nun rund oder eckig, ist freigestellt. Nur hängen bleiben sollte Kätzchen nicht. Also wird mit der Schere die Tür reingeschnippelt.

Schritt #2:
Anschließend wird das Vlies zurecht geschnitten und der Karton damit ausgekleidet - wichtig hierbei ist, nur die querliegenden (kurzen) Klappen bis zum Rand zu bekleben bzw. zu verkleiden. Die langen Klappen des Kartons bleiben frei, da der Karton sonst nicht mehr zu geht. Wir polstern natürlich auch alle anderen freien Stellen noch mit dem Vlies.. schon schön schmusig. ;o)

Schritt#3:
Ist das Innenleben so weit gepolstert, kümmern wir uns jetzt um die beiden noch übrigen Klappen. Hier benötigen wir lediglich einen Streifen in der Breite des Abstandes, den die kleinen Klappen beim Schließen hinterlassen. Damit lässt sich das Häuschen dann auch ohne Probleme 'bedachen' - und das Kätzchen kann später nicht mit dem Köpfchen gegen die 'Decke' stoßen. ;o)

Schritt #4.1:
Wir prüfen nun noch einmal, ob das Ganze passt, das Vlies überall richtig klebt und bessern bei Bedarf noch einmal Freiräume aus. Gibt es dann keine Probleme weiter, können wir den Karton schließen/zukleben und haben die kleine Behausung für die Mietze bezugsfertig gemacht. ;o)

Schritt #4.2:
Ich hatte ursprünglich nur vor, das Innenleben des Kartons zu verkleiden, hatte aber noch so viel Vlies über, dass ich mich dazu entschloss, das Eigenheim komplett damit zu bekleben und auch gleich noch die 'Terrasse' anzubauen.

Nun kann mein Rotschopf nicht nur drinnen seine Ruhe haben sondern auch oben drauf verweilen, was er wesentlich öfter tut. Vielleicht bekommt er bald noch ein oder zwei Fenster rein - mal schauen.

Ich hoffe, diese kleine Anleitung animiert zum nachmachen - und dabei wünsche viel Spass. Euer Fellknäuel wird das sicher auch mögen. ;o)

Lieben Gruß und schöne Zeit,
Blarksel / Kai

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